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Die Stadtschützen Bischofszell am ESF Chur 2026
Bischofszell 19.06.2026, Freitag, freier Tag, Freudentag. Endlich wieder einmal ist ein eidgenössisches Schützenfest, und die Stadtschützen Bischofszell fahren hin! Pünktlich um 08:00 im Obertor versammelt und verteilt auf drei Autos ging es los in Richtung Chur. Die einen brauchten unterwegs noch einen Kaffee oder etwas vom MC-Drive und so kamen dann alle etwas gestaffelt in Chur bei der Sportgerätekontrolle (sorry Luki) an. Zum ersten Mal kamen wir in Kontakt mit der Schützenkarte und dem neuen System dahinter. Die Schützen mit ihrem zugehörigen Sportgerät wurden per Scanner abgeschossen, kontrolliert und freigegen. Doch wie geht das jetzt mit unseren Kameraden ohne eigenes Gewehr? Wir müssten dies vor Ort auf dem Schiessstand angeben, wurde uns gesagt. Kleiner Spoiler: Es hat funktioniert! Vor der Weiterfahrt nach Grüsch, unserem auserkorenen Schiessplatz und ein Stück zurück Richtung daheim, schwelgte ein Kamerad noch in Erinnerungen. So machten wir noch einen kurzen Abstecher auf den Waffenplatz und eine kleine Rundfahrt. Dort berichtete unser Kamerad, welcher den vermeintlichen Freudentränen nahe war, welch schöne Zeiten er da verbringen durfte und vom sauber polierten Stiefel seines damaligen Ausbildners. Nostalgie Pur. Weiter ging es nach Grüsch! Die ersten trafen um 10:30 ein und montierten gleich die Tisch- Standarte vor dem ersten Erfrischungsgetränk. Die Temperatur stieg schon merklich an und das Eternitdach der Festwirtschaft hiess uns mit einem freundlichen Strahlen willkommen. Es schien ein heisser und durstiger Tag zu werden. Ab 11:00 hatten wir unsere Scheibe und die ersten Schützen machten sich ein Bild von der Lage. Das kompetente Stand Team von Grüsch instruierte uns über das neue System und wie wir es zu bedienen hätten. Zum Glück hatte der Standchef keine Stiefel an und so fühlten wir uns alle gleich wohl und willkommen. Köbi opferte sich dann auch gleich und eröffnete den Schiesstag für die Stadtschützen Bischofszell. Die Bedienung der Scheibenanlage und das Einlesen der Stiche funktionierte gut, man musste sich nur den Taster in Reichweite legen oder man half sich gegenseitig. Das klappte erstaunlich gut und so erreichten wir die Mittagspause schon mit dem einen oder anderen guten Resultat. Zum Zmittag wurden wir mit Geschnetzeltem, Reis und Gemüse, inklusive Salat und Dessert verköstigt. Für diejenigen mit nicht so grossem Appetit gab es auch gegrilltes und frittiertes. Viel wichtiger als das Essen war jedoch genug zu trinken. Das Servicepersonal war gut organisiert und so kam keiner zu kurz. Das Eternitdach drückte schon ziemlich heiss von oben und so beschlossen einige den nahen Bach mal etwas genauer zu inspizieren. Gestärkt und abgekühlt waren dann alle bereit für den intensiven Schiess-Nachmittag. Eine kleine und wechselnde Gruppe von uns war jeweils hinter dem aktuellen Schützen im Stand präsent. Für zwei unserer Neumitglieder war es das erste Schützenfest in dieser Dimension und noch etwas ungewohnt. An dieser Stelle: Schön wart ihr mit uns dabei und herzlichen Glückwunsch zu euren guten Resultaten! Die meisten Schützen schossen kürzere Programme von jeweils etwa 20 Schuss und wurden dann von Kollegen abgelöst. Da einem der Schweiss in die Augen rann, machte das auch durchaus Sinn. Die Kameraden, welche sich gerade am Erholen waren, konnten am Bildschirm live mitfiebern und daneben Karten spielen. In der etwas kühleren Schützenstube konnte man sich zur Abwechslung auch einen Kaffee und Kuchen gönnen. Die Bedienung war da besonders auf zack und man bekam die lokalen Ansichten in anregenden Gesprächen präsentiert. Auch die Stimmung unter, und mit den anderen Vereinen war gut. So verstrich der Nachmittag wie im Flug. Zu guter Letzt gaben dann Markus und Franz noch ihr können zu Beweis. Markus schoss die Meisterschaft und zusätzliche Stiche mit über hundert Schuss innert kürzester Zeit. Und das Erfolgreich! Auch Franz, eines unserer Neumitglieder, schoss innert kürzester Zeit sehr gute Resultate. Die beiden, zusammen mit Pippo, durften an diesem Tag die Stadtschützen Bischofszell mit jeweils über 90 Punkten sehr gut vertreten. Herzlichen Glückwunsch! Gegen 19:00 wurde es dann still um das Grüscher Schützenhaus, der Schiessbetrieb war zu Ende. Nach einem wohlverdienten Feierabendbier und den letzten freundschaftlichen Gesprächen mit den Grüschern, machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Chur zum Abrechnen. Das ging sehr speditiv von statten und so verlies jeder von uns das Festzelt mit einigen tollen oder leckeren Gaben. Dann mussten wir zu unserer Verwunderung feststellen, dass es nicht so einfach war, am Freitagandend auf dem Festgelände etwas vernünftiges zum Abendessen zu erhalten. Köbi reservierte uns kurz entschlossen einen Tisch im Tres Amigos in Roggwil und so machten wir uns auf den Weg. Da angekommen, liessen wir den ausgefüllten Tag Revue passieren und uns diverse Köstlichkeiten schmecken. Für die «härte Chrieger» unter uns, welche von dem heissen und langen Tag nicht komplett geplättet waren, gab es noch einen Krug Margarita. Ein würdiger Abschluss für einen tollen Tag unter Kameraden. Um 22:30 kamen wir sicher, gesund und zufrieden wieder auf dem Obertorplatz in Bischofszell an. Herzlichen Dank an die Fahrer, Organisatoren und Betreuer und bis zum nächsten Mal. |
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Bischofszell 12.07.2026; Philipp Jordan Aktuar der Stadtschützen Bischofszell

